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Im Jahre 2011 wurde Libyen unter Führung der Nato bombardiert, um es von seinem damaligen Staatsoberhaupt Gaddafi zu befreien. Ob es sich dabei um eine wirkliche Befreiung für das Volk gehandelt hat, zeigt Ihnen die nachfolgende Sendung mit einem Vergleich, wie Libyen vor und nach der Bombardierung der NATO aussah.
UntertitelDie maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia schrieb auf Facebook: „Überall, wo du jetzt hinschaust, sind Gauner. Die Lage ist hoffnungslos.“ Eine halbe Stunde später ist sie tot – ermordet in ihrem explodierenden Auto! Wurde die investigativste und „beste“ Journalistin Maltas bisher von den Leitmedien kaum beachtet, so berichten sie jetzt plötzlich geschlossen und detailliert über den erbitterten Kampf Galizias gegen Korruption und organisierte Kriminalität in ihrem Land. Europäische Politiker verurteilen diese Ermordung aufs Schärfste – aber … haben sie wirklich selber nichts zu verbergen oder durch die Enthüllungen zu befürchten?
UntertitelDie libanesisch-amerikanische Korrespondentin Serena Shim vom iranischen Fernsehsender „Press TV“ war eine der wenigen vor Ort, die berichtete, dass die Türkei Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) über die Grenze nach Syrien und den Irak passieren lässt. Gerade diese Korrespondentin wurde jedoch Opfer eines Anschlages...
UntertitelJürgen Möllemann, FDP-Politiker, nahm nie ein Blatt vor den Mund. Wiederholt hatte er die amerikanische Politik der Wirtschaftssanktionen gegen die irakische Bevölkerung nach dem 11.September 2001 scharf attackiert...
UntertitelHeute am 18.10.2017 hat der Schweizer Bundesrat festgelegt, dass am 4. März 2018 über die No-Billag-Initiative, die die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren in der Schweiz fordert, abgestimmt wird. Diese wurde im Dezember 2015 mit 112`191 Unterschriften eingereicht und am 25.9.17 vom Schweizer Nationalrat abgelehnt. Obwohl im Initiativtext ausdrücklich nur die Abschaffung der Zwangsgebühren gefordert wird, wurde in der Debatte im Nationalrat wiederholt argumentiert, die Initiative wolle die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ganz abschaffen. Doch sehen Sie selbst, welche Interessen tatsächlich im Vordergrund stehen.
UntertitelKeine Plätze mehr als Medizinstudent ohne eine Impfung an der Uni Graz? Erfahren Sie in dieser Sendung was Dr. Johann Loibner zu den Entwicklungen eines Impfzwangs zu sagen hat und ob die Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz eines Arztes allein aufgrund seiner Einstellung gegenüber dem Impfen angezweifelt werden darf.
UntertitelMit einem Aktionsspieltag machten der bayrische Fußballverband und das bayrische Gesundheitsministerium Ende April 2017 in ganz Bayern auf das Thema "Organspende" aufmerksam und verteilten dabei 100.000 Organspendeausweise. Verschwiegen wurden aber wichtige Fakten zum sogenannten "Hirntod" - handelt es sich bei den Spendern doch nicht um Tote sondern um Lebende?!
UntertitelLaut Äußerungen westlicher Politik und Leitmedien betreibe Russland aggressive Propaganda. Wenig bis gar nicht berichten westliche Politik und Leitmedien hingegen über die EU-East-StratCom, einer Behörde des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS), die strategische Kommunikation, sprich Propaganda, in östlichen Ländern betreibt. Dabei mischt sogar der deutsche Bundesnachrichtendienst mit ...
UntertitelKann die Mitte-links-Mehrheit der Stadt Bern die Meinungsäußerungs- und Versammlungsfreiheit nicht garantieren? Oder will sie es nicht? Die bewilligte Platzkundgebung „Wir sind direkte Demokratie“ vom 18. März 2017 in Bern wurde von den Organisatoren wegen massivster Gewaltandrohungen der linksextremen Szene abgesagt.
UntertitelDer Streit zwischen der Zentralregierung Spaniens und der katalonischen Regionalregierung droht zu eskalieren. Im Völkerrecht ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker verankert. Es sieht vor, dass alle Völker, auch ethnische Minderheiten, über ihren politischen Status selbst entscheiden können. Es gibt im Völkerrecht aber keine Norm, die ein Abspaltungsrecht ausdrücklich bejahen oder verbieten würde. Wer könnte im Sinne von „Teile und Herrsche“ sonst noch Interesse daran haben, ethnische Minderheiten von ihren Nationalstaaten abspalten zu wollen? Kla.tv zeigt in dieser Sendung auf, wie das Völkerrecht für eigene Zwecke instrumentalisiert werden kann.
UntertitelAm 1. Oktober wurde das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens durchgeführt. Das Satire-Magazin "451 Grad" hat sich die Situation einmal ganz genau angeschaut. Sehen sie selbst im Anschluss, zu welchem Schluss "451 Grad" kommt.
UntertitelWährend George W. Bush vor 14 Jahren vor der „Achse des Bösen“ warnte und damit noch Länder wie Irak, Iran und Nordkorea meinte, so muss heute genauer untersucht werden, WO die tatsächliche „Achse des Böse“ zu finden ist. Denn in der Filmdokumentation „Empire Files: Saudi-Arabien – 80 Jahre Gemetzel, Sklaverei und innigste Beziehungen mit den USA“, rollt die Politwissenschaftlerin Abby Martin die finstere Geschichte der besonderen Beziehung zwischen der US-Regierung, US-amerikanischen Unternehmen und saudischen Monarchen auf. Kla.tv zeigt Ihnen Ausschnitte dieser Dokumentation, so dass Sie sich ein eigenes Bild machen können.
UntertitelMit großer Sorge blickt die Welt auf die wachsende Eskalation im Nordkorea-Konflikt. Am 8. Oktober bezeichneten nordkoreanische Staatsmedien ihr Atomwaffenprogramm als eine mächtige Abschreckung, die zur Sicherung ihrer Staatssouveränität nötig sei. Trump hingegen bezeichnet Verhandlungen als Zeitverschwendung. Während Kim Jong-un in den Leitmedien als verrückt bezeichnet wird, hier nun die anders lautende Einschätzung des ehemaligen US Präsidenten Jimmy Carter. Schauen Sie und urteilen Sie selbst, wer hier der „Wahnsinnige“ ist.
UntertitelAm 26. März 2016 ging eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur dpa durch mehrere Leitmedien: Nordkorea verschärfe als Reaktion auf Militärmanöver der USA mit Südkorea seine Drohgebärden. In einer von den nordkoreanischen Staatsmedien veröffentlichten Erklärung sei der Regierung Südkoreas vorgeworfen worden, einen «Einsatz zum Schlag gegen die Führung» Nordkoreas geplant zu haben. Südkorea müsse sich entschuldigen und die verantwortlichen Planer hinrichten lassen. Ansonsten werde «die Artillerietruppe für große Entfernungen zu einer gnadenlosen Militäraktion übergehen», hieß es von Seiten Nordkoreas.
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20.10.2017 | www.kla.tv/11318
Der internationale Militäreinsatz in Libyen 2011 VORHER – Libyen unter Gaddafi: Libyen hatte eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Ein Teil des libyschen Ölverkaufs wurde direkt den Konten der libyschen Bürger gutgeschrieben. Es gab kaum Steuern, selbst Unternehmen wurden nur minimal besteuert. Ein Heim bzw. Zuhause zu haben, galt als ein Menschenrecht, alle Frischvermählten erhielten umgerechnet 45.000 € vom libyschen Staat. Strom, medizinische Behandlungen und Bildung waren kostenlos. Vor Gaddafi konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen, nach ihm 83 Prozent. Den Frauen ermöglichte Gaddafi in den 1970er Jahren die Emanzipation. Es war keine spezielle Kleidung vorgeschrieben und allen Frauen standen hochwertige Ausbildungswege zur Verfügung, wenn sie das wollten. Es gab Ärztinnen, Anwältinnen, Ministerinnen, Geschäftsfrauen oder auch normale Hausfrauen, was immer sie werden wollten. Gaddafi plante die Errichtung einer Bank und die Einführung einer goldgestützten Währung für Afrika, mit deren Gründung Libyen ganz Afrika in die Freiheit geführt hätte – in die Freiheit von den Finanzeliten und Imperialisten, die die armen Länder und deren Besitz kontrollieren. Weiter stand Gaddafi kurz vor der Vollendung des weltweit größten Trinkwasser-Pipeline-Projekts durch die Sahara – dem sogenannten "Great-Man-Made-River-Projekt" – für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft. Libyen war ein unabhängiges und blühendes Land. Zudem half Gaddafi bei der Kontrolle der Flüchtlingsströme aus den afrikanischen Ländern. Für deren Aufnahme wandte er europäische Standards an, um den Zustrom nach Europa in Grenzen zu halten. NACHHER – nach der brutalen Ermordung Gaddafis: Unter dem Vorwand, das libysche Volk vor ihrem Machthaber Muammar al-Gaddafi beschützen zu müssen, wurde Libyen während 7 Monaten unter US-Führung von den NATO-Streitkräften bombardiert. Der Krieg kostete ca. 50.000 libyschen Zivilisten das Leben, mindestens ebenso viele wurden verletzt. Die Wirtschaftsinfrastruktur des Staates wurde durch die NATO-Bombardierung zerstört. Einrichtungen des großen Wassernetzwerks wurden von der NATO angegriffen und zerbombt, wie verschiedene YouTube-Videos belegen. Laut „Global Research“, einem Zentrum für globale Forschung mit Sitz in Kanada, habe der NATO-Krieg gegen Libyen die Zukunft des Trinkwasserprojekts in Gefahr gebracht – und damit den Wohlstand des libyschen Volkes. Libyens Geldreserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren. Das Land wurde weiter von Kämpfen rivalisierender Milizen erschüttert; Angriffe auf die Regierung und die Ermordung von Regierungsbeamten sind an der Tagesordnung. Seit 2014 herrscht ein erbitterter Bürgerkrieg. Nach Gaddafi ist Libyen ein Paradies für Schlepperbanden geworden, die Flüchtlinge von dort ungehindert nach Europa bringen.
von dd.