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Weitere Beiträge des MWGFD-Presse-Symposiums zu 5G, 6G … vom 2.Mai 2026: (mit Prof. Dr. Werner Bergholz, Prof. Dr. Klaus Buchner, Dr. Claus Scheingraber und Filmemachers Klaus Scheidsteger) https://www.mwgfd.org/2026/03/pressesymposium-5g6g-immer-weiter-so/ Ein Zusammenschnitt von Kla.TV: https://www.kla.tv/41484 6261 Studien und Fachartikel zu Mobilfunkschäden: https://www.vetopedia.org/de/mobilfunk-studien |
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02.07.2026 | www.kla.tv/41797
Teaser: Prof Hecht hat schon vor 15 Jahren gesagt: Eine Unterscheidung zwischen ionisierender [Erklärung: radioaktiver Strahlung] und nicht ionisierender [z.B. Mobilfunkstrahlung] Strahlung ist nicht mehr gerechtfertigt. Die Schäden sind nämlich die gleichen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Dr. Ronald Weikl: Aber jetzt möchte ich den nächsten Vortragenden vorstellen, den Kollegen Dr. med. dent. Zahnarzt, Claus Scheingraber, Zahnarzt und Elektrobiologe. Und Claus Scheingraber hat in München Mineralogie und Zahnmedizin studiert. Er hat sich sein Studium mit Arbeiten als Krankenpfleger finanziert. Seit 1977 ist er Zahnarzt und von 1981 bis 2018 in eigener Praxis tätig gewesen. Sein Fokus lag immer auf der ganzheitlichen und biologischen Zahnheilkunde, die Vermeidung und Elimination von toxischen Stoffen in der zahnärztlichen Behandlung, zum Beispiel Amalgam und solche Dinge. Und er hat sich auch sozial noch engagiert in der zahnärztlichen Betreuung diverser Pflege- und Wohnheime im Großraum München. Und nebenbei hat er sich als Baubiologe einen Namen gemacht. Er hat 1990 eine eigene Bau- und elektrobiologische Beratungsfirma gegründet mit dem Schwerpunkt physikalische Umweltbelastungen. Hier hat er dann Untersuchungen von Wohn- und Arbeitsstätten durchgeführt. Er ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises Elektrobiologie e. V., der sich 1986 zusammengefunden hat. Und seit 1991 ist er der erste Vorsitzende dieses wichtigen Vereins, abgekürzt AEB. Er hat mehrere eigene Publikationen in Fachzeitschriften zum Thema Elektrobiologie und Baubiologie zu verzeichnen. Er hat an in- und ausländischen Universitäten, Fachhochschulen, Volkshochschulen und in anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen Vorlesungen, Vorträge zu den Themen Elektrobiologie und Umweltmedizin gehalten und auch private Forschungsarbeiten zum Thema Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf Mensch und Umwelt durchgeführt. Er war von 2011 bis 2025 Mitglied der DGUHT (Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie) und Leiter des Arbeitskreises Physikalische Umweltbelastungen. Seit 2016 ist er Mitglied der EuroPAM. [Erklärung: EuroPAM ist ein Datenerhebungsprojekt, das Bewertungen der gesetzlichen und praktischen Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz der öffentlichen Verwaltung sowie der Rechenschaftspflicht des öffentlichen Sektors erstellt.] Und 2002 hat er den Freiburger Appell und weitere Appelle zum Umgang mit Mobilfunk und elektromagnetischen Feldern mit initiiert. 2014 wurde er dann mit dem EVA, dem Elektrosmog-Vorsorge-Award, gegen physikalische Umweltverschmutzungen ausgezeichnet. Und seit 2020 arbeitet er an seinem Buchprojekt: „Elektrobiologie“, ... das wann fertig sein wird? Wirst du es nachher erzählen wahrscheinlich. Sein Ziel ist immer die Anerkennung von Elektro-Hypersensibilität als Umweltbelastung. Er setzt sich dafür ein, dass die Grenzwerte und Einführung von Vorsorgewerten für den vorbeugenden Gesundheitsschutz, dass die Grenzwerte gesenkt werden müssen. Und er ist auch dafür, dass man an den Bildungseinrichtungen, Fachgebiete: physikalische Belastungen der Umweltmedizin… so was etabliert. Und wir haben ihn erfreulicherweise für diese heutige Veranstaltung gewinnen können. Wir beide haben uns auch im Rahmen von Corona 2020 und 2021 kennengelernt. Und ich freue mich, lieber Claus, dass du heute beim heutigen Pressesymposium mit dabei bist und deine Expertise einbringst. Und ich kann alle Zuschauer nur gespannt machen jetzt auf deinen Vortrag zum Thema Mobilfunk und die erhöhten gesundheitlichen Risiken durch 5G. Du hast das Wort, lieber Claus. Dr. Claus Scheingraber: Lieber Ronny, vielen Dank für die Einführung. Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie mit meinem Vortrag heute über die physiologischen und gesundheitlichen Probleme des Mobilfunks unter spezieller Berücksichtigung des Themas 5G kundig machen. Herr Professor Bergholz hat es schon treffend ausgeführt. Warum brauchen wir 5G? Es ist letztendlich die Latenzzeit, die Übertragung der Signale vom Sensor zum ausführenden Organ. Heute liegt das noch im Millisekunden-Bereich. Millisekunden-Bereich ist viel zu langsam, um letztendlich autonomes Fahren und autonomes Steuern von Geräten störungsfrei durchsetzen zu können. Deshalb brauchen wir 5G und selbst 5G ist nicht ausreichend. 6G ist bereits in Entwicklung und wird nach den 30er Jahren das 5G-Netz ablösen. Wenn wir uns mit Mobilfunk befassen, müssen wir als Erstes auch mit den Feldstärken bzw. den Energiedichten befassen, die mit Mobilfunk verbunden sind. Der gegenwärtige Grenzwert, der bedingt ist durch die 26. Immissionsschutzverordnung der Bundesregierung, beträgt 61 V/m. Oder wie Herr Buchner schon treffend ausgeführt hat, wir haben knapp 10 Watt pro Quadratmeter. Die Angaben sind hier in Milliwatt, weil das die biologischen Größen sind. Da Herr Professor Bergholz treffend ausgeführt hat, dass die Dämpfung von hochfrequenten Wellen im Gigahertzbereich wesentlich höher ist als im Megahertzbereich, brauchen wir entweder mehr Sendeanlagen oder größere Reichweiten. Vonseiten der IGNIRP wird überlegt, ob die Feldstärkeerhöhung und damit die Grenzwerterhöhung auf 120 V/m getrieben werden sollen. Betrachten Sie bitte die restliche Zeilen. Das heißt, von 10 Watt pro Quadratmeter bedeutet das für den Körper eine Erhöhung auf 40 Watt pro Quadratmeter. Unverantwortlich für die Biologie des Menschen und die Gesundheit des Menschen. Tja, wie schaut es denn aus? Wie viele Sendeanlagen brauchen wir denn in der Bundesrepublik, wenn wir unsere Bevölkerung flächendeckend mit 5G versorgen wollen? Ein Vergleich mit China ist da heranzuziehen. Shenzhen, eine Großstadt mit 13 Millionen Einwohnern benötigt 35.000 Sendeanlagen, um die Stadt entsprechend mit 5G zu versorgen. Deutschland hat 84 Millionen Einwohner. Für die Versorgung mit 3G und 4G an den bisherigen Netzen waren 72.000 Standorte notwendig – Stand 2019. Wenn 5G voll ausgebaut wird, sind über 300.000 Sendeanlagen notwendig – Stand heute 222.000 Anlagen. Also wir werden den Sendestand von 300.000 demnächst erreichen. Übrigens, bei 6G ist mit einer weiteren Steigerung von Anlagen zu rechnen. Es wird so weit gehen, dass unter jedem Kanaldeckel, in jedem Stromverteilerkasten, auf jeder Straßenlampe, auf jeder Ampel eine Sendeanlage ist. Das ist die Aussicht für 2030 und höher. Ich kann nur sagen, aus meiner Sicht, Prost Mahlzeit, was da kommt. Ja, haben wir Alternativen zur Funkkommunikation? Muss ich sagen, ja und nein. Wir müssen unterscheiden. Industrie, Gewerbe und Staat ist nicht möglich. Denn Industrie und Gewerbe, wie schon ausgeführt, es muss eine geringere Latenzzeit herkommen, die im Mikro- oder vielleicht sogar später bei 6G im Nanosekundenbereich erfolgt sein werden. Was hier nicht auf der Folie steht: ganz wichtig, und ganz stark betreibt das das Militär. Denn man kann es in einem Satz zusammenfassen. Wer schneller schießt, lebt länger. Aber das wird natürlich geflissentlich unterbunden, der Bevölkerung zu sagen, dass das Militär ein starker Treiber für diese Technologie ist. Ja, im privaten Bereich für die Bevölkerung sind absolut Alternativen möglich. Vor allen Dingen, man könnte, wie ich eben sagte, die private Kommunikation indoor zu 90 % reduzieren, wenn man WLAN durch LAN-Netze, also durch Kabelnetze, ersetzt und die normale Handy- oder Schnurlostelefonkommunikation durch Lichtkommunikation ersetzt. Licht dringt bekanntlich nicht durch die Wände. Das ist technisch alles vorbereitet, entwickelt, ist am Markt da. Es wird aber aus bewussten Gründen nicht eingeführt. Ja, ich verdopple jetzt das Bild, das Herr Professor Bergholz auch schon gezeigt hat. Die rechte Folie ist aus meiner Sicht sehr wichtig. Denn die Mobilfunkindustrie will uns weismachen, dass im zweistelligen Gigahertzbereich ein Eindringen der Mikrowellen im Körper nicht mehr gegeben ist. Dazu bitte ich Sie, jetzt mal auf das schwarze Kästchen links zu schauen. Wenn Sie dort den Text gelesen haben, dann werden Sie feststellen, dass Professor Alexander Pressmann bereits in den 70er Jahren Versuche mit Ratten gemacht hat, um festzustellen, welche Dosis notwendig ist, damit eine LD50 erreicht wird. LD50 (Letale Dosis) bedeutet tödliche Dosis. Das ist ein Experimentiermaß, das in Physik, Chemie und Übriges, sonst gleichwertig gilt. Wenn 50 % der Versuchstiere gestorben sind, ist die maximale Toxizität erreicht und der Versuch wird abgebrochen. So, schauen wir uns die Werte an. Bei 40 MHz waren 20 W/m² notwendig, um letztendlich die Hälfte der Versuchstiere abzutöten. Bei 40 GHz waren es nur noch 40 mW/m². Also, jetzt wenn Sie mal die rechte Grafik mit dem linken Kästchen vergleichen, dann entsteht hier eine Diskrepanz, die nicht in Einklang zu bringen ist. Und das wollen wir ein bisschen weiter anschauen. Das, Herr Professor Bergholz hat es treffend ausgeführt, es ist die Energie, die mit einer elektromagnetischen Welle transportiert wird. Dass elektromagnetische Wellen Energie transportieren, ist jeder Hausfrau bekannt, letztendlich mit einem Mikrowellenkochen durch einen Mikrowellenherd. Also, darauf muss man nicht näher eingehen. Welche EM-Welle macht denn am meisten Schäden? Ja, jeder kennt Sonnenbrand. Der Wellenlängenbereich von Sonnenbrand, also UVB-Licht, liegt zwischen 315 µm und 280 µm (im Mikrometer-Bereich).Wenn wir den Frequenzbereich betrachten, dann liegt es zwischen 900 und 1000 Terahertz (THz). Die Eindringtiefe ist nur noch wenige Mikrometer. Vergleichen wir die Eindringtiefe zwischen 500 Megahertz (MHz) und 2,4 (GHz), liegt immerhin noch bei 1,5 und 0,5 Zentimeter. Also, die Aussagen der Industrie, Mikrowellen im Gigahertzbereich würden uns nicht belasten, ist absoluter Schwachsinn und biologisch sträflich. Ja, was müssen wir denn berücksichtigen, wenn wir von der Gefährlichkeit von elektromagnetischen Wellen ausgehen? Als allererstes: Die Dosis ist eine entscheidende Größe. Die Dosis ist letztendlich nichts anderes als Intensität mal Zeit. Professor Hecht, der leider schon verstorbene Professor Hecht, hat schon vor 15 Jahren gesagt: Eine Unterscheidung zwischen ionisierender Strahlung und nichtionisierender Strahlung ist nicht mehr gerechtfertigt. Die Schäden sind nämlich die gleichen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Habe ich eine hohe Dosis, berühre ich eine kurze Zeit, um einen biologischen und gesundheitlichen Schaden zu erzielen. Habe ich eine niedrige Dosis, dann habe ich eine lange Zeit, die sogar teilweise Jahrzehnte betragen kann. Es gibt aber wie gesagt noch andere Faktoren, die heute teilweise nicht berücksichtigt werden und viele Wissenschaftler auch nicht untersuchen wollen. Die ersten drei Begriffe, Frequenz, Wellenlänge und Leistungsflussdichte sind eigentlich charakterisiert mit Dosis. Aber genauso wichtig ist zu betrachten die Modulationsart, gepulst oder ungepulst, die Frequenzbandbreite, Herr Professor Bergholz hat es treffend ausgeführt, die Pulsrate, die Polarisation, ob die Welle mehr vertikal oder horizontal – betrifft uns mehr im Schlaf oder im Stehen, so ungefähr – und die Anstiegsgeschwindigkeit eines Signals. Wie schnell, wie viele dB werden in Millisekunden erreicht? Die Wissenschaft macht sogar heute mit Hochfrequenzlöchern in Membranen, das ist bekannt, und das soll dann angeblich nicht schädlich sein. So, 1995 hat Professor Silny bereits aus seinen Vorträgen postuliert: Eine hochfrequente Welle, die in den Körper eindringt, wird gedämpft. Die Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit ändert sich dabei. Er konnte es leider nicht quantifizieren, der AIB hat versucht, das zu bewerkstelligen. Sie sehen hier eine Grafik. Wir haben uns selbst als Messversuche hergenommen und haben einen Frequenzbereich von 400 MHz bis 2,2 GHz durchgewurbelt. Und dabei mussten wir feststellen, dass in 400 MHz bis 900 MHz 90 % der Strahlung absorbiert wird, im Bereich von 900 bis 2.000 MHz. Das sind 99 % und von 2.000 bis 3.000 MHz sind es sogar 99,9 %. Das heißt, je höher, je höherfrequent die Welle wird, umso intensiver bleibt sie in unserem Körper und damit auch die Energie, die auf unseren Körper und die Zellen einwirkt. Und Herr Professor Buchner hat treffend gesagt: Das eigentliche Zerstörungsprinzip ist die Destabilisierung der Zellmembran. Wenn die Zellmembran das Gleichgewicht von innen und außen nicht mehr halten kann, dann beginnt der Zellschaden. Und dann beginnt die Krankheit. Ja, aber auch Professor Klitzing (Dr. Klaus von Klitzing) hat schon 1999 Versuche gemacht: Wie wirkt denn letztendlich Mobilfunkstrahlung auf unser Gehirn? Und Sie sehen hier zwei Grafiken. Die linke Grafik ist eine Grafik eines gesund, jungen, gut schlafenden Menschen in einem Mobilfunk-freien Raum, in einem feldfreien Raum. Die rechte Grafik ist derselbe Proband, der mit einer Mobilfunkfrequenz beaufschlagt wurde, nur drei Minuten und nur 1 μW/m², also sehr geringe Leistungsdichte. Sie sehen auf dem rechten Bild ein Riesensignal bei 10 Hertz. 10 Hertz ist im EEG das Signal, das den Patienten aufwachend charakterisiert. Dieser Patient wird am nächsten Tag sagen, er hat schlecht geschlafen. Gut, ein schlechter Schlaf macht noch nicht krank. Aber wenn Sie viele Jahre schlecht schlafen, dann hat das entsprechende Konsequenzen. Und das haben wir versucht, durch nächtliche Schlafprofile zu erfassen. Der AEB hat etliche Leute über Jahre hinweg untersucht, wie denn die Schlafprofile aussehen. Ich habe leider nicht die Zeit, Ihnen ein Schlafprofil im Detail zu erklären. Aber ich möchte Ihnen nur so viel sagen. Es gibt fünf Schlafstadien, zwischen Wach-Stadium 1 – und fünf – Stadium 5.In dieser Zeit wechselt letztendlich unser Schlafstadium hin und her. In einer mittleren Zeitspanne des Schlafes verflachen die Tiefschlafphasen. Es treten nur noch mittlere Schlafphasen auf. Und in der Aufwachphase sind es eigentlich nur noch oberflächliche Schlafphasen. Und am meisten treten REM-Phasen auf. Dieses Bild zeigt das Bild eines gesunden, feldfrei schlafenden Menschen. Und jetzt zeige ich Ihnen das Bild eines todkranken Menschen. Ich glaube, ich muss Ihnen selbst als Laien nicht erklären, dass dieses Schlafprofil nichts mehr mit dem vorher Gezeigten zu tun hat. Es ist nichts mehr identisch. Es ist keine Tiefschlafphase mehr vorhanden. Es sind nur noch Schlafphasen zwischen Wach- und Mittelschlafphase. Das nennt man sogar die Regulationsstarre. So was kann man auch bei HRV, bei Herzratenvariabilität entdecken. Dieses Bild ist lebensbedrohlich. Ich sage es nicht gerne, aber ich sage es jetzt zum ersten Mal öffentlich. Ein Teil dieser Patienten ist innerhalb von einem halben Jahr verstorben. Ja, Einfluss von 5G-Strahlung auf das Blut. Aus Zeitmangel möchte ich auf die einzelnen Studien hier nicht eingehen. Ich will Ihnen nur zeigen, dass es genügend Studien gibt. Sie können sie selbst im Internet alle nachlesen. Ich möchte Ihnen zeigen, was die Folgen davon sind. Das ist eine amerikanische Untersuchung und zwar nach Untersuchungen vor Einführung von Funkmessgeräten und zwar in dem Fall von Strommessgeräten. Man hat den Leuten vorher Blut abgenommen und das Blut untersucht, speziell die Erythrozyten. Und zwar, ob eine morphologische Änderung dieser Blutzellen aufgetreten ist. Sie sehen die obere Reihe vor Eintritt. Sie sehen schöne, runde Erythrozyten, also rote Blutkörperchen im Dunkelfeldmikroskop. Dann wurden die Funkmessgeräte eingebaut und dann wurde ihnen wieder Blut abgenommen. Jetzt sehen Sie sich die untere Reihe an. Das heißt, die Rundung ist aufgelöst, teilweise bricht die Zellwand auf und im ganz rechten Bild haben wir Geldrollenbildung. Das ist vielleicht ein absolut pathologischer Befund. Geldrollenbildung deutet auch zur Herzinfarktneigung hin. Ja, Einfluss von 5G-Strahlung auf die Studien. Auf die Folie möchte ich nicht näher eingehen, würde mir bloß Zeit klauen. Können Sie alles selber im Internet recherchieren und nachschauen und selbst dann beurteilen. Eine wichtige Studie, die ich doch im Detail bringen möchte, ist von Salford, nämlich 2003. Er hat Ratten untersucht und wollte sehen, welche Folgen durch Bestrahlung. Er hat Ratten mit drei verschiedenen Dosen bestrahlt und dann untersucht. Aber er hat eine Besonderheit gemacht. Normalerweise werden bei solchen wissenschaftlichen Versuchen nach Ende der Befeldung die Ratten getötet oder auch Mäuse und die Gehirne oder Organteile untersucht. Und dann findet man natürlich nichts. Warum? Es ist ja nicht ionisierende Strahlung. Salford hatte die entscheidende Idee. Er hat gesagt, man muss eigentlich eine sogenannte Degenerationszeit abwarten. Weil, wenn eine schwache Strahlung eine gewisse Zeit braucht, um einen Schaden zu nehmen. Genau das hat er gemacht. Er hat die Ratten 50 Tage liegen lassen. Und dann sehen Sie das rechte Bild so ungefähr. Das rechte Bild. Hier sehen Sie das pathologische Gehirn von Ratten. Diese dunklen Punkte sind sogenannte Nekrosekerne. Das sind Hirnschäden. Interessant ist, dass keine Verhaltensauffälligkeiten der Ratten zu Tage traten. Das Gleiche können Sie mit Sicherheit auch bei Menschen feststellen. Ja. Ein wichtiger Punkt ist mir die Forschungsfreiheit. Ich habe ein interessantes Interview lesen können von Frau Prof. Maike Mevissen. Dort hat ein Journalist, (so klein, kann ich selber schon nicht mehr lesen,) hat ein Journalist, wie gesagt, Frau Prof. Mevissen Fragen gestellt und zur Forschung interviewt. Sie können selber lesen so ungefähr. (Weil mir ist es …, meine Brille ist nicht mehr stark. Soll ich da schnell helfen? Dr. Weikl: Ich lese mal vor.) Auf die erste Frage zur Forschungsfreiheit sagt die Kollegin: „Mich stört dabei, dass Institutionen, wie etwa das Deutsche Bundesamt für Strahlenschutz, ständig alles wegdiskutieren. Die Forschung ist sehr politisch und wir sind immer wieder mit der Haltung konfrontiert, dass es keine Gesundheitsrisiken geben darf. Und dann gibt es eine Frage zur Einflussnahme. Ja, am meisten störte mich, dass man uns ständig sagen wollte, wie wir unsere Arbeit zu machen hatten. Der verantwortliche Experte der WHO wollte für uns auswählen, welche Studien für die Beurteilung überhaupt in Frage kamen. Wir mussten uns ständig wehren. Und die Frage zum Studiendesign, ich weiß nur eines bei den Tierstudien, man kann die so aufgleisen, dass man nichts findet, indem man ein statistisches Rauschen kreiert, welches relevante Effekte verschleiert.“ Also schockierend. Ich habe gerade gemerkt, ich muss wieder mal zum Augenarzt, ich brauche eine stärkere Brille. Ja, ich möchte Ihnen einen weiteren, wesentlichen Komplex vorstellen von Noxen [Schaden]. Und zwar der Synergismus von der unterschiedlichen Umweltnoxen. Die älteste Noxe, die wir kennen, ist Rauch und Asbest. Heute würde man Mikrofasern sagen. Wir alle wissen, jemand, der 20 Jahre lang geraucht hat, hat ein 6-fach höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Wer 20 Jahre lang mit Mikrofasern gearbeitet hat, ohne Schutz, hat ein 11-fach höheres Risiko. Jetzt könnte man meinen, wenn einer beide Risiken eingegangen ist, dann hat er ein 17-fach höheres Risiko. Nein, Sie haben es bestimmt schon gelesen. Er hat ein 60-fach höheres Risiko, dass er einer dieser Tumorarten erleidet. Mit dieser Folie möchte ich Ihnen zeigen, sie stammt eigentlich von Frau Professor Witte aus Oldenburg. Das sind die wesentlichen Umweltfaktoren/Noxen, die auf uns einwirken. Wie der Mensch damit umgeht, hängt teilweise auch von der Genetik ab. Es gibt Leute, die selber sehr gut entgiften können, ohne medizinische oder heilpraktische Hilfe zu benutzen. Es gibt aber Leute, die gar nicht entgiften können. Aber die Folgen sind grundsätzlich nitrosativer oder oxidativer Stress. Ich möchte die sechs wichtigsten Punkte zusammenfassen, die heute dafür sorgen, dass wir Menschen immer kränker werden. Es sind die physikalischen Umweltbelastungen. Dazu zählt nicht nur Mobilfunk, sondern letztendlich auch Niederfrequente und statische Magnetfeldbelastungen, Geoengineering, die Wetterbeeinflussung. Hier werden Mikroaerosole, giftige Mikroaerosole in Nanoform, ausgesprüht, die letztendlich auf uns runterkommen und die wir mit unserer Nahrung wieder zu uns nehmen. Dann letztendlich Nahrung. Es wird immer mehr die Gentechnik… Gerade jetzt will die EU eine Verordnung durchbringen, dass die Charakter, die bekannt machen von Genen in der Nahrung, verschleiert wird, also unverantwortlich. Dann die Impfungen. Ich meine damit nicht nur die mRNA-Impfung, sondern auch klassische Impfungen. Wenn wir bedenken, dass hier Giftstoffe drin sind, wie Thiomersal, eine giftige Quecksilberverbindung, ist unverantwortlich. Und letztendlich natürlich chemische Belastungen. Denken wir an Insektizide, Pestizide und sogar mechanische Belastungen. Das sind Stäube und Mikroplastik. Mikroplastik in Nanoform ist zellgängig. All diese Wechselwirkungen werden dafür sorgen, wenn man es sarkastisch ausdrückt, tragen dazu bei, dass sozialverträgliches Frühablegen gesichert ist. Wir kommen langsam zum Schluss meines Vortrags. Ich möchte Ihnen noch einen Vergleich bringen, wie sehr unserem Staat die Forschung von Umweltnoxen am Herzen liegt. In Deutschland gibt es nur zehn Institute, die sich mit solchen Belangen auseinandersetzen. Aber wenn Sie die zweite Zeile schon gelesen haben, dann stellen Sie fest, dass es 163 Forschungsinstitute zur Genderwissenschaft gibt. Jetzt frage ich Sie, was ist eigentlich wichtiger? Na ja, Sie können daran selber beurteilen, wie viel unserem Staat die Gesundheit der Bürger wert ist – nämlich nichts. Ja, hier habe ich noch mal eine Zusammenfassung. Die möchte ich aus Zeitgründen nicht im Einzelnen vorlesen. Unten ist die Quelle angegeben. Sie können sie selber im Letzten nachlesen und selber noch Detailinformationen dazu rausziehen. Ja, ich wurde von Herrn Weikl gebeten, noch ein paar Dinge zur Vermeidung zu sagen. Also außen können Sie eigentlich gar nichts vermeiden, weil die Feldstärken einfach durch technische Antennen überall gegeben sind. Aber es liegt sehr wohl, ob Sie lange gesund bleiben, an Ihnen, wie Sie Ihre Indoor-Belastungen umgeben. Ich stelle heute immer noch fest, dass die wesentlichen Belastungen aus Indoor stammen, nämlich von Schnurlostelefonen und WLANs. Die Leute wollen es oft nicht glauben. Sie holen mich, dann messe ich, dann stelle ich fest, von außen kommen vielleicht nur dreistellige Mikrowatt, aber durch die eigenen Belastungen, WLAN und Schnurlostelefon, haben Sie Milliwatt-Belastungen. Also wenn man Strahlenbelastungen reduzieren will, sollte man eigentlich zuerst einmal seine Indoor-Belastung messen, bevor man außen anfängt, die Strahlen zu reduzieren. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht wünschenswert ist, die äußeren Strahlen erheblich zu reduzieren. Ja, ich komme damit zum Ende meines Vortrags. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Ich weiß, es entstehen Fragen. Ich stehe dann in der Diskussion selbstverständlich dafür zur Verfügung. Danke. Vielen Dank.
von hm