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Das vollständige Interview mit Jimmy Gerum können Sie unter folgendem Link sehen:
https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Sitzung-100-Jimmy-Gerum:e |
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08.05.2022 | www.kla.tv/22461
Alle Bürger Deutschlands haben in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖRR) einen verfassungsrechtlichen und mediengesetzlichen Anspruch auf multipolare, ausgewogene und staatsferne Berichterstattung, weil sie diese durch die Rundfunkgebühren finanzieren. Während der Corona-Pandemie wurde allerdings immer offensichtlicher, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk diesem Auftrag nicht nachkam: Regierungs- und Corona-Maßnahmen-Kritiker wurden in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten diffamiert und stigmatisiert, Fragen und Sorgen nicht zugelassen. Die Einführung eines öffentlichen Diskurses, wo gleichermaßen Stimme und Gegenstimme gehört werden und wo gemeinsam um die beste Lösung gerungen wird, schien nicht erwünscht zu sein. Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint dringend nötig zu sein. Um diese anzustoßen, hat sich die Initiative "Leuchtturm ARD" gebildet. Sie ist eine Sammelbewegung, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kompromisslos unter Druck setzen will, um ihn zu seinem politischen Bildungsauftrag zu zwingen. Gegründet in Deutschland, hat sie sich mittlerweile auch auf die Länder Schweiz und Österreich ausgeweitet. Die Aktion Leuchtturm sieht sich als Friedensangebot an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dieser soll weiter bestehen bleiben, nur eben vom Volk kontrolliert und im Auftrag korrigiert, um den Bürgern wieder eine umfassende Orientierung in der komplexen Informationsflut zu geben – eines Leuchtturmes gleich, der den Seefahrern auf stürmischer See und in der Nacht einst Orientierung gab. Um dies zu erreichen, schlägt die Initiative vier Schritte vor: 1.) Veranlassen eines Zahlungsstopps 2.) Antrag auf Rundfunkgebührenbefreiung 3.) Unterschreiben und Abschicken eines Aktionsbriefes und 4.) Unterschreiben des Manifests. Diese vier Schritte sind auf der Internetseite https://leuchtturmard.de/ zu finden. Im nachfolgenden Interview-Ausschnitt gibt Jimmy Gerum, Initiator der medienreformierenden Aktion, dem Mitgründer des Corona-Ausschusses Dr. Reiner Fuellmich, einen umfassenden Einblick in seine Vision. Dr. Reiner Fuellmich: Erzählen Sie´mal, was hat es damit auf sich. Denn es wird ja seit Monaten von vielen Men-schen, seit zwei Jahren ungefähr – von vielen Menschen gesagt: Brauchen wir diesen öffent-lich-rechtlichen Rundfunk überhaupt noch? Warum bezahlen wir überhaupt dafür, wenn wir doch letzten Endes nichts außer, ja irreführenden oder glatt gelogenen Meldungen empfan-gen? Jimmy Gerum: Ja, Sie haben es ja gerade genannt, dass die öffentlichen Institutionen allge-mein beeinflusst werden durch private Einflussnahme. Und, wir haben uns das traurigerweise jahrzehntelang gefallen lassen. Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk, den ausgerechnet wir ja zu 100 Prozent, mit über acht Milliarden Euro selbst bezahlen. Dass wir uns den aus der Hand nehmen lassen, das ist eigentlich die Paradoxität, die uns dann bewegt hat, hier endlich unser Recht einzufordern. Das wir natürlich nur in einer Sammelbewegung erreichen können. Weil, in den letzten Jahren hat es ja oft schon mal Bewegungen gegeben, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht zeitgemäß ist oder falsch berichtet. Aber die Art und Weise, wie das in den letzten zwei Jahren ja auch gegen das menschliche Leben gerichtet ist und gegen jede Vernunft, vor allem auch dass diese irrationale Politik in keiner Weise kritisiert wird. Das heißt, dass wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nahezu komplett verloren haben. Wir haben mul-tipolaren Journalismus verloren und das ausgerechnet in einer Zeit in der wir im Internet ei-gentlich hervorragende Nachrichtenportale haben. Also eines unser Hauptziele ist es eigent-lich, diese beiden journalistischen Welten zu verbinden. Dass wir die fähigen Leute, den unab-hängigen Journalismus und alles, was Sie jetzt hier gerade besprochen haben, diese ganzen Fakten – die müssen in den Diskurs einfließen. Und dieser Diskurs wird uns verweigert und das ausgerechnet von unserem eigenen Rundfunk. Das ist ein Unding gegen das wir jetzt nicht nur mit der Sammelbewegung, sondern auch juristisch vorgehen werden. Dr. Reiner Füllmich: Die Zerstörung des ursprünglichen Auftrags: Sie haben eben gesagt, das gibt ja schon Möglichkeiten, sich noch echte Informationen zu beschaffen, aber nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern in den alternativen Medien. Wollen Sie das wirklich miteinander verbinden oder soll die Reise doch woanders hingehen? Wollen wir also ver-suchen, dass aus meiner Sicht völlig kaputte System noch am Leben zu erhalten, noch irgendwie wieder zu reparieren oder wollen wir lieber gleich sagen; „Fuck you, wir machen was Neues.“ Jimmy-Gerum: Ja es gibt diese Kritik. Es gibt die extreme Seite, die sagt: weg mit dem gan-zen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber, wir stehen eher auf der Seite eines Versöhnungs-prozesses, wenn wir erkennen die extreme Wichtigkeit eines öffentlich-rechtlichen Bürger-funks, so wie er eigentlich mal gedacht war. Wir brauchen einen Ort der Orientierung, deswe-gen auch das symbolische Wort Leuchtturm, weil wir in einem Meer von unterschiedlichen Informationen sind, denen wir nicht mehr vertrauen können. Wo wir auch nicht mehr die Kom-petenz haben, der Glaubwürdigkeit zu folgen. Wir brauchen kompetenten Journalismus.Und, im Internet haben sich wirklich unabhängige Journalisten herausgebildet, weil sie den Diskurs nicht scheuen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mehr auftauchen dürfen. Also, dass dieser öffentlich-rechtliche Rundfunk sich das überhaupt noch auf die Fahne schreibt, ausge-wogen zu sein, ist eine Frechheit. Und der Versöhnungsprozess deswegen, weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat nun mal die große Deutungshoheit. Ja, ich spreche mit vielen Leuten, die sagen: Lass uns doch eine eigene Tageschau machen! Lass uns etwas crowdfunden! Aber, damit erreichen wir wieder nur unsere eigene Blase. Die Blase derer, die sich informie-ren im Internet und die den Diskurs nicht scheuen, sowohl die unabhängigen Wissenschaften als auch die unabhängigen Journalisten – alle treffen sich im Internet und reden sich seit zwei Jahren die Köpfe heiß. Und wir erreichen niemanden da draußen. Da draußen sind 80 %, die keine Ahnung haben, was wir hier reden. Und, das muss sich ändern. Wir können das nur schaffen indem wir über die Tagesschau, so wie ich das bei einer Spaziergängerbewegung auf dem Königsplatz erwähnt habe. Wir müssen die Tagesschau dazu bringen, dass sie auf unse-re Seite kommt, da wo sie hingehört. Wir bezahlen sie, also hat sie auch für uns diesen Dis-kurs zu leisten. Wir müssen den Debattenraum öffnen, statt verengen, das ist absolut unde-mokratisch, was sich hier seit zwei Jahren sich zuspitzt. Dr. Reiner Füllmich: Haben Sie denn Kontakt zu Leuten aus dem öffentlich-rechtlichen Be-reich, die gesprächsbereit sind? Also, wir wissen es, dass es da eine Reihe von Menschen gibt, die selber sehen, das geht hier alles nicht. Aber sehr wenige, bisher habe ich jedenfalls keinen gesehen – doch ein, zwei Leute – sehr wenige sind bereit, das auszuspre-chen. Jimmy-Gerum: Ja, das ist natürlich ein Problem. Wir haben ein verkrustetes Abhängigkeitssystem. Auch die Mitarbeiter werden genauso mit Angst gesteuert, wie die gesamte Bevölkerung über das Framing mit Angst gesteuert wird. Aber es gibt Bemühungen für eine Whistleblower Plattform, wo man sich anonym melden kann. Es gibt auch einige mutige Herrschaften oder auch pensionierte Reporter und Redakteure, die es wagen, Kritik zu äußern. Aber der Grund, warum es so wenige sind, ist natürlich das systemische Problem. Wir haben ja auch ein systemisches Problem mit der Judikative. Beide Säulen versagen komplett und deswegen müssen wir auf mehreren Ebenen dagegen vorgehen, wenn wir als Bürger eine Chance haben wollen. Also eine ganz wichtige Ebene, die wir zum Beispiel auch machen, ist, dass wir eigentlich die Welt, die wir uns vorstellen, auch schon auf regionaler und lokaler Ebene umsetzen. Weil, wir wollen ja eine gemeinwohlorientierte Welt. Und ein befreiter öffentlich-rechtlicher Rundfunk, eine Informationsplattform, die den Diskurs fördert führt erst zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Und, das wiederum zu einer Entmachtung von Konzerninteressen und von internationalen geopolitischen Interessen und zu einem Fokus auf die Bürgerinteressen. Und das können wir jetzt schon parallel zu unseren Bemühungen, den Rundfunk zu befreien, können wir das schon leisten. Und da arbeiten wir zum Beispiel mit solchen Organisationen wie helfer.org oder gemeinsam-stark-jetzt, das sind Initiativen, die sich auf lokaler Ebene rund um die Hilfe für die Menschen, die jetzt in soziale Not geraten sind oder in psychologische Not. Da müssen wir einen neuen Gemeinsinn entwickeln. Und diesen Gemeinsinn erwarten wir vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dass der den fördert, dass der die positiven Dinge in unserer Gesellschaft hervorhebt. Dass wir stolz sein können, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickelt. Stattdessen werden wir fremdgesteuert von Leuten, die 100 Milliarden Euro für irgendwelche Waffen ausgeben. Es ist ein untragbarer Zustand, der jetzt in diesem Jahr beendet werden muss. Und dafür müssen wir Viele werden. Und da bemühen wir uns seit drei Monaten drum.
von lcon
https://corona-ausschuss.de/
https://leuchtturmard.de/