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Weiterführende Sendungen zu dieser Thematik: Vertraulich: Plan zur Zerstörung der deutschen Wirtschaft www.kla.tv/23776 Gezielt geplant: Deutsche Wirtschaft im freien Fall www.kla.tv/29419 Aktuelle Waffenlieferungen an die Ukraine - Im Filz der Waffenlobby www.kla.tv/24679 Ernst Wolff: Vorbereitungen für neuen Weltkrieg laufen – Sag rechtzeitig Nein! www.kla.tv/29834 |
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24.03.2025 | www.kla.tv/37076
Am 18. März traf der Deutsche Bundestag eine folgenschwere Entscheidung. Verbunden mit einer Änderung des Grundgesetzes ebnete er den Weg für ein Multimilliarden-Kreditpaket für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz. Damit ist die sogenannte „Schuldenbremse“ für Militär und Klima aufgehoben. CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz widerrief somit schon wenige Tage nach dem Wahlsieg der CDU sein Wahlversprechen. Bis dahin hatte er sich als Verfechter der sogenannten Schuldenbremse präsentiert. Nun ist der Weg für die Rüstungskonzerne frei für einen massiven Ausbau der Produktion. Doch nicht nur dort wird die Produktion der Rüstung hochgefahren, sondern bereits auch in traditionellen deutschen Wirtschaftsunternehmen. Diese sind seit der gezielten Zerstörung der deutschen Wirtschaft durch die Corona-Maßnahmen, Klimaverordnungen, hohe Energiepreise usw. im freien Fall. Viele Firmenkonkurse und die daraus resultierende Arbeitslosigkeit animieren die Unternehmen, auf Rüstung umzustellen. Dazu einige Beispiele: ● Der niederländische Panzerbauer KNDS übernimmt die traditionsreiche Waggonfabrik in Görlitz. In Zukunft werden hier Bauteile für Kampfpanzer gefertigt. ● Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat das VW-Werk in Osnabrück als "gut geeignet" für die Produktion von Rüstungsgütern bezeichnet. VW-Chef Oliver Blume zeigt sich offen für eine Umwidmung des Werkes. ● Nachfrage bei der Industrie- und Handelskammer Oberpfalz und der Metropolregion Nürnberg zeigt: Firmen aus der Autozulieferbranche und der Metallverarbeitung wollen vermehrt in die Rüstungssparte gehen. Bei der Auto- und Metallindustrie seien die Schnittmengen zwischen ziviler und militärischer Nutzung groß, ebenso bei Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie. Schützenhilfe aus vollen Rohren bekommen die Rüstungskonzerne von den Staatsmedien. So lässt das ZDF Rheinmetall-Chef Armin Papperger die Rüstungsindustrie als „Jobmaschine“ und „Retter der Wirtschaft“ preisen. Zitat Pappergers: „Es ist tatsächlich eine Jobmaschine und wir gehen davon aus, dass etwa 80.000 Menschen davon leben können.“ Wie viele Menschen dann in einem Krieg von den produzierten Waffen sterben, darüber spricht man besser nicht. Ökonom Ulrich Kater bei ZDF sagt: "Wir müssen immerhin im Hinterkopf haben, dass im letzten Jahr etwa 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen sind in der deutschen Industrie“. „Höhere Verteidigungsausgaben könnten insgesamt 200.000 neue Jobs entstehen lassen. Dies ist das Ergebnis einer Simulation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Insbesondere, wenn die staatlichen Ausgaben schuldenfinanziert sind.“ Keine Betrachtung der wahren Ursachen des Wirtschaftsniedergangs. Keine Suche nach besseren Lösungen als die Produktion von tödlichen Waffen, die letztlich immer die einfachen Menschen sowie deren Hab und Gut vernichten werden. Die hohe Kriegsgefahr, die beim Einschlagen dieses Kurses entsteht, spielt kaum eine Rolle in der öffentlichen Debatte. Dass Kriege jedoch nie zufällig entstehen bzw., wie diese regelrecht lange im Voraus eingefädelt werden, zeigte Politikanalyst Ernst Wolff bereits im Februar 2024 sehr klar auf: Kriege passieren nie zufällig. „Kriege sind immer lange, lange vorbereitet. Das gilt für den Ersten Weltkrieg, das gilt für den Zweiten Weltkrieg, das gilt für alle Kriege seitdem. Die werden lange vorbereitet. Also das ist ja auch ein riesiger logistischer Aufwand, der da betrieben wird. Also ein Krieg passiert nie so, wie er der Öffentlichkeit präsentiert wird, ganz plötzlich von heute auf morgen. Da sind im Hintergrund immer schon Dinge in Bewegung. Und auch bei dem Ukraine-Krieg zum Beispiel hat man ja Wochen vorher schon gemerkt, da waren Truppenbewegungen im Gang. Da wurde alles ganz, ganz sorgfältig vorbereitet. Und das Ganze ist natürlich auch ein Riesengeschäft. Und deswegen müssen die, die an diesem Geschäft beteiligt sind, natürlich auch rechtzeitig informiert werden. Also die Waffenindustrie muss da rechtzeitig informiert werden, dass demnächst eine größere Anzahl von Waffen gefordert wird als vorher, weil sehr viele Waffen in so einem Krieg ja sehr schnell vernichtet werden müssen. Und da muss natürlich sehr schnell nachgeliefert werden. Also wichtig ist beim Krieg auch diese Umstellung der Wirtschaft von der Friedenswirtschaft auf die Kriegswirtschaft. Auch das muss wieder vorbereitet werden. Also da sind alle möglichen Dinge im Hintergrund, die da gemacht werden, von denen der normale Bürger überhaupt nichts mitbekommt. Das Interessante an Kriegen ist ja, Kriege werden heutzutage und wurden in der Vergangenheit auch nicht dazu geführt, um gewonnen zu werden. Sondern Kriege sind nichts anderes als eine Förderung der Rüstungsindustrie. Und die Rüstungsindustrie ist heute voll und ganz in den Händen der IT-Industrie und der großen Finanzkonzerne. Und die haben im Moment Probleme, die machen nicht genügend Gewinne. Und die machen diese Gewinne jetzt über die Kriege.“ Wie man es schafft, Völker immer wieder kriegswillig zu machen. „Die Regierungen geben den Leuten vor, wir sind gegen die andere Regierung. Also da wird dann einfach ein Feind aufgebaut. Also im Fall der Ukraine hieß es dann plötzlich: der große Diktator Putin! […] die Ukraine sieht aus wie der David gegen den Goliath Russland. Und der normale Mensch verbündet sich natürlich immer gleich mit dem David und ist sofort gegen den Goliath. Die amerikanische Regierung tut im Moment so, als wenn sie der große Gegner der chinesischen Regierung wäre. In Wirklichkeit arbeiten die großen amerikanischen IT-Konzerne mit den großen chinesischen IT-Konzernen zusammen. Im Grunde wird im Hintergrund immer, werden da irgendwelche Wirtschaften, Allianzen gefördert. Und den Leuten, den einfachen Leuten auf der Straße, wird einfach dieses Bild suggeriert, dass da ein Staat gegen einen anderen Staat kämpft. Weil nur auf diese Art und Weise sind die Leute ideologisch dazu zu treiben, an diesen Kriegen tatsächlich auch teilzunehmen und zum Beispiel ihre eigenen Söhne und Töchter dann ins Gefecht zu schicken.“ Wie recht Ernst Wolff hat, zeigt sich jetzt einige Monate nach seinem Statement. Selbst die Täuschung der Wähler durch Merz ist reines Kalkül. Bereits im Wahlkampf galt es als beschlossene Sache, nach den Wahlen ein Multimilliarden-Schuldenpaket vor allem zugunsten der Rüstungsindustrie loszutreten. Sowohl der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter als auch Anton Hofreiter von den Grünen sprachen öffentlich aus, dass die Schuldenbremse und das Hickhack zwischen CDU und Grünen reine Wahlkampfmanöver waren und man bereits im November plante, die Bundesrepublik in einen Mega-Schuldensumpf zu stürzen! Wegen der Angst vor einem Wahldebakel im Osten, der Angst der Bevölkerung vor einer Kriegseskalation und der Konkurrenz von AfD und BSW entschied man sich bewusst dazu, vor der Wahl über die Aufrüstungsmilliarden zu lügen! Sehen Sie selbst: […] man hat gedacht, dass wir als Hüter der Schuldenbremse nicht den Eindruck vermitteln wollen, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Das kann ich verstehen. Wurde Ihnen das so gesagt, lass das mal mit den Schulden? Das war ganz klar, dass also im Osten mit der Konkurrenz zum BSW und zur AfD und der Angst, dass der Krieg sich ausweitet, hat man nicht den Mut aufgebracht, der Bevölkerung zu sagen: Achtung, wir müssen mehr Geld in die Hand nehmen, sonst weitet sich der Krieg aus. […] […] Und dann wissen Sie, worauf ich jetzt hinaus will. Schon im Herbst wurde in der Union offenbar in sehr kleinen Arbeitsgruppen und in kleinen Kreisen genau darüber geredet. Genau darüber. Aber man hat sich nicht darauf geeinigt, das vorher zu machen, ja. Es war bereits vor ein paar Wochen klar, dass, wenn die Union an die Regierung kommt, dass sie die Schuldenbremse lockern würde. Das haben die auch unter vier Augen immer zugegeben. Sie haben bloß auch immer gesagt, sie würden es nie in der Öffentlichkeit sagen, weil das ihren Wahlkampf beschädigen würde. Ich habe mit einer ganzen Reihe von Unionsleuten gesprochen. Fazit: Die Politik tritt die Interessen der Wähler mit Füßen, indem sie sich ganz offensichtlich für die Interessen der Rüstungskonzerne und der Großbanken einsetzt! Die Weichen für Aufrüstung und Kreditaufnahme bei den großen Banken - zum Beispiel bei Goldman Sachs - werden gestellt. Die Bürger dürfen die gigantische Schuldenlast tragen. Ihr reales Vermögen wandert zum Begleichen der Schulden zur Hochfinanz. Die Hochfinanz wie BlackRock und Goldman Sachs platziert dafür ihre Leute wie Friedrich Merz in der Politik. Die Dokumentation von Kla.TV „Im Filz der Waffenlobby“ zeigt diese Verflechtungen zwischen Politik und Waffenlobby auf. Das ist jedoch nur allein erst einmal der wirtschaftliche Aspekt. Ein Krieg in Europa wird die unausweichliche Folge sein, wenn die Menschen jetzt nicht NEIN sagen zu „Jobmaschine“ und „Wirtschaftsretter“ Rüstungsindustrie. Es braucht Mut, sich den Kriegsplänen der gewissenlosen Kriegstreiber entgegenzustellen und sich nicht für das Schaufeln des eigenen Grabes bezahlen zu lassen. Es gibt andere Ursachen und Lösungen als die stetig von Funk und Fernsehen propagierten. Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, informieren Sie sich selbst und Ihr Umfeld! Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten und entdecken Sie die Auswege, die es auch in dieser Zeit gibt! Eine Möglichkeit der Vernetzung finden Sie unter eingeblendetem Link. Melden Sie sich und lernen Sie Gleichgesinnte in ihrer Region kennen:
von ag.
Schuldenbremse Alice Weidel: https://www.youtube.com/watch?v=yw8snmYd1Lw
Sahra Wagenknecht: https://www.youtube.com/watch?v=UxMJ8e9e91w
Gigantisches Auftragspaket an Rüstungskonzern Rheinmetall https://www.nachdenkseiten.de/?p=130281
Deutsche Unternehmen stellen auf Rüstungsproduktion um Waggonbau Görlitz: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/zeitenwende-in-der-waggonfabrik-ruestungskonzern-knds-steigt-ein-110277560.html
VW: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Rheinmetall-Chef-VW-Werk-in-Osnabrueck-geeignet-fuer-Ruestung,rheinmetall348.html
https://www.bild.de/politik/inland/um-fabrik-auszulasten-baut-vw-bald-panzer-mit-rheinmetall-67d2a0e3e63adf17b0ba19ae
Ostbayrische Unternehmen: https://www.tagesschau.de/inland/regional/bayern/br-ostbayerische-unternehmen-setzen-vermehrt-auf-ruestung-102.html
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/ruestungsindustrie-konjunktur-jobs-munition-rheinmetall-100.html
Medien präsentieren Rüstungsunternehmen als „Retter der Wirtschaft“ und „Jobmaschine“ https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_100636718/finanzpaket-fuer-verteidigung-in-der-kritik-nur-geld-reicht-nicht-.html
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/ruestungsindustrie-konjunktur-jobs-munition-rheinmetall-100.html
Wie Deutschlands Wirtschaft im Vorfeld gezielt an die Wand gefahren wurde „Vertraulich: Plan zur Zerstörung der deutschen Wirtschaft“: www.kla.tv/23776
„Gezielt geplant: Deutsche Wirtschaft im freien Fall“: www.kla.tv/29419
Ernst Wolff Statement: Wie Kriege lange vorher zugerüstet werden www.kla.tv/29834
Milliardenauftrag an Rheinmetall https://www.nachdenkseiten.de/?p=130281
Filz von Politik und militärisch industriellem Finanzkomplex „Aktuelle Waffenlieferungen an die Ukraine - Im Filz der Waffenlobby“: https://www.kla.tv/24679
Rüstungsindustrie hat Aufträge, aber Personalmangel https://www.vdi-nachrichten.com/karriere/arbeitsmarkt/ruestung-die-deutsche-industrie-hat-auftraege-ihr-fehlt-das-personal/
Politik begrüßt die Entscheidung vom Bundestag https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/bundestagswahl-2025-prognose-hochrechnung-ergebnisse-liveticker-142.html
Öffentliche Statements CDU-Politiker Kiesewetter und Hofreiter/Grüne https://www.youtube.com/watch?v=JFlklw361y0
https://t.me/heiko_schoening/1906
https://www.youtube.com/watch?v=u0cdHfNw6sM