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Betrachtet man einen Stierkampf, kann beobachtet werden, dass der Matador (Stierkämpfer) ein immer gleiches Muster anwendet, um den weitaus stärkeren Stier zu besiegen. Er schwenkt beständig ein großes flatterndes rotes Tuch vor der Nase des Tieres. Der Stier hält dies für seinen Feind und rast immer wieder in das Tuch hinein, ohne dem wendigen Mann daneben seine volle Aufmerksamkeit zu schenken...
UntertitelMit einer Übung von rund 2.000 Fallschirmjägern startete am 7. Juni 2016 das internationale NATO-Großmanöver „Anakonda 16“ in Polen. Dabei handelte es sich um das größte NATO-Manöver seit dem Ende des „Kalten Krieges“ im Jahr 1989: 31.000 Soldaten aus 14 NATO-Staaten und neun „Partnerländern“, darunter aus Finnland, Georgien und der Ukraine, 3.000 Fahrzeuge, 105 Flugzeuge und zwölf Schiffe waren an dem Großmanöver beteiligt. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg durchquerten wieder deutsche Panzer ganz Polen von West nach Ost.
UntertitelWünscht Du Dir auch Frieden für diese Welt? Dann stimm mit ein: "Kommt, lasst uns alle überraschen: Durch Liebe erobern wir die Welt. Und unsere Erde wird blühen wie ein Paradies, für immer!"
UntertitelAuch im Jahr 2016 verfolgte Klagemauer.TV das Ziel, „Verderben bringende Medienlügen und Lügenmedien“ zu entlarven und auf Unterlassungen sowie Ungereimtheiten der Medien aufmerksam zu machen. Zum Jahresende haben wir für Sie im Folgenden die gewichtigsten und folgeschwersten Lügen, Unterlassungen und Ungereimtheiten der Medien zu den wesentlichsten Ereignissen des Jahres 2016 noch einmal zusammengefasst.
UntertitelSeit Jahrhunderten haben in Syrien die verschiedenen Religionen friedlich zusammengelebt. Deshalb war Dr. Henry Lowendorf – neben den Sanktionen – v.a. noch eines extrem wichtig, zum Ausdruck zu bringen: „Die Vereinigten Staaten versuchen, die Syrer gegeneinander aufzubringen, insbesondere aufgrund ihrer Religionen, ihrer verschiedenen Glaubensrichtungen – und es war eigentlich nicht ein Syrer dabei, der das so akzeptieren würde.“
UntertitelUS-Friedensrat zu Syrien: Kein Bürgerkrieg, sondern machtpolitischer US-Krieg! Madelyn Hoffman - Vorstandsmitglied der "New Jersey Peace Action" und Mitglied der Syriendelegation - widersprach an der Pressekonferenz der allgemein geglaubten Behauptung, es handle sich in Syrien um einen Bürgerkrieg: Zitat: " ... das ist wahrscheinlich eines der ersten Dinge, die wir gehört haben und wir haben es immer und immer wieder gehört." ...
UntertitelDer Syrienberichterstattung, ist scheinbar die Logik abhandengekommen. Ein immer wiederkehrender Vorwurf der Medien lautet: Bashar al-Assad sei schuld an den Bombardierungen der Infrastruktur und Krankenhäuser in Aleppo...
UntertitelUS-Friedensrat zu Syrien: Flugverbotszone führt zum Krieg gegen Russland Immer wieder wird Russland vorgeworfen, in Syrien gezielt Zivilisten anzugreifen. Zuletzt berichteten die westlichen Massenmedien am 27. Oktober 2016 über einen angeblichen Luftangriff der russischen Armee auf ein Schulhaus. Trotz fehlender Beweise ist für die westlichen Regierungen klar: Zum Schutz der Zivilisten braucht es eine Flugverbotszone über Syrien. Bislang jedoch hat Russland mit seinem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Flugverbotszone verhindert.
UntertitelIm August 2016 ist eine Delegation des „US Peace Council“ (USPC), zu Deutsch „US-Friedensrat“, nach Damaskus gereist. Dieser ist gemäß eigenen Angaben eine „ethnisch gemischte Organisation, die sich dem Frieden, sozialer Gerechtigkeit und internationaler Solidarität mit allen Völkern verpflichtet.
UntertitelIm Frühjahr 2011 auferlegten die USA und die EU erstmals Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, die von der EU lediglich als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ bezeichnet wurden.
UntertitelAn der Grenze zu Russland wird weiterhin militärisch aufgerüstet. Da jedoch die NATO-Russland-Grundakte von 1997 eine dauerhafte Stationierung von NATO-Truppen in osteuropäischen Staaten untersagt, wird mit der sprachlichen Auslegung getrickst: „Wir werden unsere Fähigkeit demonstrieren und trainieren, schnell Ausrüstung und Personal nach Europa zu verlegen, indem wir dort Personal mit ihrer eigenen Ausrüstung rotieren lassen, das offiziell in den USA stationiert ist“, erklärte Pentagon-Sprecherin Laura Seal.
UntertitelAm 11.7.1999 – dem Kriegsende des Kosovokrieges – hatten russische Soldaten, die an den Friedensoperationen teilnahmen, das strategisch wertvollste Objekt des Kosovo, die jugoslawische Luftwaffenbasis Slatina, gesichert. Laut NATO sollte dieses strategische Juwel auf keinen Fall in den Händen der Russen bleiben. Darum gab der US-amerikanische SACEUR Wesley Clark seinem britischen Untergebenen Sir Mike Jackson den Befehl, die Russen mit militärischer Gewalt von Slatina zu verjagen.
UntertitelDer US-amerikanische Politiker und Mitglied der Republikanischen Partei Ron Paul ist bekannt für seine sowohl kompetenten wie kritischen Kommentare zur US-Politik. Er liefert eine wichtige Gegenstimme zu den US-amerikanischen Medien. Ron Paul forderte am 22.12.2016 ein 180-Grad-Umlenken in der US-Außenpolitik ein.
UntertitelMit rund 30.000 Starts und Landungen pro Jahr befindet sich das größte Kriegsdrehkreuz der Welt mitten in Deutschland, in der 7.000 Seelengemeinde Ramstein-Miesenbach/Rheinland-Pfalz. Rund um die Uhr werden von der Ramstein Air Base aus – einem Luftwaffenstützpunkt der Amerikaner – die Kriegsschauplätze der Vereinigten Staaten mit allem versorgt, was „zum Kampf für westliche Werte“ gebraucht wird, vorwiegend Waffen und Soldaten.
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01.01.2017 | www.kla.tv/9651
Betrachtet man einen Stierkampf, kann beobachtet werden, dass der Matador, sprich der Stierkämpfer, ein immer gleiches Muster anwendet, um den weitaus stärkeren Stier zu besiegen. Er schwenkt beständig ein großes, flatterndes rotes Tuch vor der Nase des Tieres. Der Stier hält dies für seinen Feind und rast immer wieder in das Tuch hinein, ohne dem wendigen Mann daneben seine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Währenddessen stechen Picadores, das sind Lanzenreiter, dem Stier immer wieder Lanzen in die Seite, die ihn schwächen, bis er irgendwann den Todesstoß empfängt. Was wurde dem Stier zum Verhängnis? Er lenkte seine ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Wut auf einen imaginären Feind – das flatternde Tuch – statt auf den Matador, der das Tuch in seinen Händen hielt. Nach dem gleichen Muster werden durch die Medien Feindbilder vorgehalten, die von den eigentlichen Bedrohungen ablenken und letztlich ernste Konsequenzen für das Volk haben. So geschieht es, wenn Russland als „rotes Tuch“ herhalten muss, während die US-geführte NATO Kriegsvorbereitungen zur Durchsetzung ihrer Machtinteressen trifft. Immer wieder wird gerne die Aufmerksamkeit auch auf „böse Diktatoren“ gelenkt, während illegale Eroberungskriege eingefädelt oder Demokratie und Freiheit in westlichen Ländern mit Füßen getreten werden. Lassen Sie uns hierzu einen genaueren Blick auf die Ziele der NATO werfen, um die wirklichen Feinde – „Matador“ und „Picadores“ – zu erkennen. Wir schalten zunächst hierzu ins Studio Berlin. Ende Oktober 2016 wurde von den NATO-Verteidigungsministern beschlossen, ab Februar 2017 4.000 Soldaten auf unbestimmte Zeit nach Polen, Estland, Lettland und Litauen zu schicken. Es handelt sich um vier gefechtsbereite Bataillone, die von den USA, Großbritannien, Kanada und Deutschland angeführt werden. Die NATO spricht von „Solidarität für die verunsicherten osteuropäischen Mitgliedsstaaten“, die sich zunehmend vor Russland fürchten würden. Ein Konflikt solle dadurch nicht provoziert, sondern verhindert werden. Doch die NATO-Vergangenheit spricht gemäß dem Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser eine andere Sprache: Ursprünglich 1949 als Verteidigungsbündnis gegen die Sowjetunion und die Warschauer-Pakt-Staaten gegründet, wurde dieses nach deren Zerfall eigentlich überflüssig gewordene Verteidigungsbündnis nicht aufgelöst. Stattdessen bombardierte die NATO 1999 Serbien. Damals habe sich die NATO von einem Verteidigungsbündnis zu einem Angriffsbündnis gewandelt. Das widerspräche der UN-Charta und wäre damit genauso illegal, wie es auch die NATO-Kriege im Irak 2003 und in Libyen 2011 waren. Angesichts dieser geschichtlichen Fakten könne auch den neuesten NATO-Erklärungen, sie wolle Konflikte verhindern und nicht provozieren, nicht geglaubt werden. Schauen wir uns noch ein paar aktuelle Zahlen zu den Militärausgaben für das Jahr 2015 an: Laut einer Studie des internationalen schwedischen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) beliefen sich die Militärausgaben der NATO für 2015 insgesamt auf 904,9 Milliarden US-Dollar, wovon allein die USA 595,5 Milliarden US-Dollar beisteuerte. In Russland waren es hingegen nur 91,1 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen sprechen für sich und machen deutlich, von wo aus die wirkliche Gefahr ausgehen dürfte. Auch Deutschland ist davon betroffen, dass das US-Militär sein Präsenz an der NATO-Ostflanke verstärken will: Z. B. soll die 12. Heeresflieger-Kampfbrigade der amerikanischen Streitkräfte mit zurzeit noch 1.000 Soldaten in den mittelfränkischen Orten Ansbach und Illesheim verdreifacht und die Anzahl der Kampfhubschrauber aufgestockt werden. Auftrag sei es, die NATO-Truppen zu unterstützen und mit den Verbündeten gemeinsame Manöver etwa im Baltikum oder in Bulgarien und Rumänien abzuhalten. Mit dieser „traditionellen Besatzer-Mentalität“ des US-amerikanischen Militärs kann es nicht so weitergehen, meint eine sich dagegen formierende Bürgerinitiative und gab sich den Namen: "Etz langt’s!" – sprich: „Jetzt reicht‘s!“ Die massive Aufrüstung der Nato-Länder deutet auf eine Vorkriegszeit in Europa hin. Um im Bild der Anfangsgeschichte zu bleiben: Gekonnt lenkt die NATO als Matador die ganze Aufmerksamkeit und Wut von sich selbst ab, indem sie Russland unermüdlich als ernsthafte Gefahr darstellt und somit als „rotes Tuch“ nutzt. Die US-geführte NATO lenkt von ihren Kriegsvorbereitungen ab, die sie zur Durchsetzung ihrer Machtinteressen trifft. Immer mehr Bürger aber durschauen die tödliche „Stierkampftaktik“ und kommen zum Entschluss: „Jetzt reicht‘s! Es ist genug der Kriegstreibereien – wir wollen keinen Krieg!“
von ag./kno./mv./el./mol.
https://deutsch.rt.com/international/42465-nato-tagung-in-brussel-standige
https://de.sputniknews.com/politik/20161021313056029-friedensforscher-nato
https://deutsch.rt.com/international/42598-friedensforschungsinstitut-stellt-russische-bedrohung-in
http://www.nordbayern.de/region/ansbach/us-armee-rustet-kampfbrigade-in-franken-massiv-auf-1.5507976
http://www.etz-langts.de/content/medienecho.html