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Nach „Ehe für alle“ nun „Kinder für alle“? (mit aktueller Dokumentation zum Thema Leihmutterschaft) |
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12.09.2024 | www.kla.tv/30287
Auf seiner Webseite reitschuster.de veröffentlichte der kritische investigative Journalist Boris Reitschuster am 8. April 2024 ein Interview zwischen der Journalistin Milena Preradovic und der bekannten Autorin Birgit Kelle. Darin geht es um Birgit Kelles neuestes Buch: „Ich kauf mir ein Kind – das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft“. Im Interview geht es um die Frage, ob Leihmutterschaft eine „Win-Win-Situation“ oder ein Riesengeschäft ist, bei dem Frauen und Kinder zur Ware werden. Milena Preradovic eröffnet das Thema mit dem Statement, dass in der Boulevardpresse und der LGBTQ-Community das Thema Leihmutterschaft gehypt wird. Prominente wie Elton John und Paris Hilton machen es vor, was für viele Männer-Ehepaare zum Ansporn wird, es ihnen gleich zu tun. Sie lassen sich deshalb ihre Kinder mittlerweile von Leihmüttern austragen. Birgit Kelle hat hierzu eine eindeutige Meinung: „Leihmutterschaft ist vor allem Menschenhandel. Arme Frauen werden skrupellos ausgenutzt. Kinder wie Ware produziert […]“. Dies und noch obskurere Auswüchse bestätigt auch ein Videoclip des Kurzvideo-Kanals von Apollo News: Männer spielen Mutter. Diesen verstörenden Anblick müssen wir uns in dieser woken Welt immer öfter gefallen lassen. Aktuell gehen Videoaufnahmen von einem amerikanischen schwulen Paar viral, das sich über künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft Zwillinge organisiert hat. Auf TikTok posten die Männer stolz Videos, die sie mit den neugeborenen Babys zeigen. Einer der beiden inszeniert sich dabei, als wäre er selbst die Mutter. Wir sehen ihn im Krankenbett mit Baby und im Rollstuhl im Krankenhaus. Er trägt lange Fingernägel, falsche Wimpern, Make-up und langes Haar. Und natürlich ist sein Körper trotz all der Maskerade sichtlich der eines Mannes. In einem Video wird das hilflose, verängstigte Kind auf seine haarige Brust gelegt. Als wäre dieser Anblick nicht schon verstörend genug, erzählt uns der Influencer dann auch noch, dass die Leihmutter niemand Geringeres als seine kleine Schwester sei, die wiederum eine künstliche Befruchtung erhalten habe, bei der Eizellen seiner besten Freundin, wie er sagt, mit dem Sperma von ihm und seinem Partner verbunden wurden. Seine Schwester bezeichnet der TikToker in zahlreichen Videos, die während ihrer Schwangerschaft auf seinem Account gepostet wurden, dann als „seinen Ofen“. Es ist einfach widerlich. Im Namen der Regenbogentoleranz werden hilflose Kinder für die Aufmerksamkeitsgeilheit von Männern missbraucht, die sich nicht annähernd darum sorgen, was das Beste für diese Kinder wäre, sondern sie nur als Accessoires nutzen, die ihnen Klicks bescheren. Gerne würde man ja den Kinderschutz alarmieren. Doch Leihmutterschaft ist in den USA in zahlreichen Bundesstaaten legal. Und auch die Ampelregierung hat großes Interesse daran, die Leihmutterschaft in Deutschland zu legalisieren. [Ausstrahlung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Apollo News] Liebe Mitmenschen, so verstörend die soeben gesehenen Bilder für die meisten von uns sein mögen, so werden diese schon bald unser Alltag sein – es sei denn, wir haben den Mut, aufzustehen und solche Fehlentwicklungen entschieden beim Namen zu nennen.
von avr./abu.
Apollo News-Kurzvideo zur Inszenierung einer Geburt durch ein schwules Paar https://www.youtube.com/watch?v=wD7yXzIMrNQ