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Am 2. Februar 2016 berichtete das Schweizer Radio und Fernsehen, ich zitiere: „Zürcher Spitäler sollen aufzeigen, wie sie Ärzte und Pfleger von der Grippeimpfung überzeugen wollen und ein Impfkonzept vorlegen.“
UntertitelIn unseren Medien bleiben manche Kriegsverbrechen fast unerwähnt. Warum? 1. Kriegsverbrechen werden geduldet, wenn dies der US-amerikanischen Führung, westlichen Rüstungskonzernen sowie Finanzmogulen dient. So verkaufte z.B. die USA in den letzten Jahren Waffen im Wert von über 5 Mrd. Dollar an die arabischen Golfstaaten. Zum Vergleich lieferten zum Beispiel Großbritannien Waffen im Wert von 1,9 Mrd., Frankreich von 0,9 Mrd. und Deutschland im Wert von 0,3 Mrd. US-Dollar.
Untertitel«Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.» 1. Mose 8.22 Ein Zitat, das treffend unterstreicht, dass die Landwirtschaft in der Schweiz Zukunft hat. Bauer oder Landwirt zu sein bedeutet nicht, einfach mal diesen Job zu machen. Vielmehr gilt der Beruf des Landwirts als wahre Berufung. Landwirte wollen die Erde bebauen, unsere guten Bedingungen dazu auch nutzen und erstklassige Lebensmittel produzieren.
UntertitelÜber Jahrzehnte haben wir Verbraucher uns an sehr gleichmäßig geformtes Obst und Gemüse in den Supermärkten gewöhnt. Das trägt dazu bei, dass weltweit geschätzte 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll landen, von denen sich weltweit ca. drei Milliarden Menschen ernähren könnten. Doch nun bewegt sich etwas..
UntertitelLaut einer Statistik des französischen Instituts für Gesundheitsüberwachung (InVS) vom Oktober 2013, begeht alle zwei Tage ein französischer Landwirt Selbstmord. Das sind mehr als beim Rest der Bevölkerung. Auch britische Bauern sind offenbar stärker betroffen als Menschen anderer Berufsgruppen, man spricht von einer zwei- bis dreimal höheren Selbstmordgefahr.
UntertitelGlaubt man den Aussagen der Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut, entsteht der Eindruck, das weltweite Ernährungsproblem sei nur durch Einsatz von Gentechnik zu lösen. Leon Bignell, der Landwirtschaftsminister Südaustraliens beweist, dass es auf ganz natürliche Weise geht.
UntertitelLeider scheinen die warnenden Stimmen der angeblichen Verschwörungstheoretiker einmal mehr Recht zu bekommen: In einem äußerst propagandistischen Beitrag hat das ZDF kürzlich dafür geworben, dass die Zukunft des Zahlungsverkehrs bei implantierbaren RFID-Chips liege. RFID ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung „Radio-Frequency Identification”, was zu deutsch heiβt „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“.
UntertitelDer Agrarexperte Heinrich Wohlmeyer spricht davon, dass in Europa jedes Jahr 350.000 Bauernhöfe, oder anders ausgedrückt, 500.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Im Zeitraum von 1975 bis 1995 wurden mehr als 1,4 Millionen landwirtschaftliche Betriebe in Europa aufgegeben. Besonders von 1980 bis 1995 sank die Zahl drastisch, in Belgien, Luxemburg, Dänemark und Frankreich sogar um mehr als 40 %. Dies sei eine Folge „der Landflucht und der Industrialisierung der europäischen Gesellschaften“ – meint der EU-Statistiker Michel Poiret.
UntertitelIm September letzten Jahres zeigte sich der Evangelische Arbeitskreis der CDU Baden-Württemberg erleichtert: anscheinend sei die grün-rote Landesregierung von einer Überbetonung des Themas „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den neuen Bildungsplänen abgerückt. „Die Proteste vieler Bürgerinnen und Bürger waren erfolgreich“ ...
UntertitelUm die Neue Weltordnung installieren zu können, setzen die Globalstrategen alles daran, die Unabhängigkeit und Souveränität der einzelnen Länder zu zerschlagen. Eine sehr bedeutende Rolle spielen dabei die Nahrungsmittel. Damit ein Land unabhängig sein und bleiben kann, muss es sich möglichst selbst ernähren können. Um das zu gewährleisten, braucht es genügend Anbaufläche und dazu auch genügend Bauern, um dieses Land zu bewirtschaften.
UntertitelTausende Milchbauern protestierten am 7.9.2015 vor der EU-Zentrale in Brüssel. Seit Anfang 2014 ist nämlich der Milchpreis von 40 Cent weiter auf nahezu 25 Cent pro Liter abgestürzt. Derzeit herrscht ein Überangebot an Milch in Europa, das unter anderem auch auf die Russland-Sanktionen des Westens zurückzuführen sind.
UntertitelAm 1. März veröffentlichte die ARD ein 25-minütiges Exklusiv-Interview, das ARD-Reporter Thomas Aders mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad führte. Chefredakteur Kai Gniffke verwies dabei auf die Kernaufgabe von Journalismus: Mit Assad zu reden bedeutete nicht, seine Politik gutzuheißen oder zu tolerieren...
UntertitelIn den vergangenen Wochen dominierte der Vorwahlkampf für die nächsten US-Präsidentschaftswahlen selbst die Schlagzeilen unserer deutschsprachigen Hauptmedien. Langsam aber sicher scheint sich abzuzeichnen, dass Hillary Clinton für die Demokraten und Donald Trump für die Republikaner in das finale Rennen um das Amt des 45. US-Präsidenten einsteigen werden.
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15.01.2016 | www.kla.tv/7529
«Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.» 1. Mose 8.22 Ein Zitat, sehr geehrte Zuschauerin, sehr geehrter Zuschauer, das treffend unterstreicht, dass die Landwirtschaft in der Schweiz Zukunft hat. Bauer oder Landwirt zu sein bedeutet nicht, einfach mal diesen Job zu machen. Vielmehr gilt der Beruf des Landwirts als wahre Berufung. Landwirte wollen die Erde bebauen, unsere guten Bedingungen dazu auch nutzen und erstklassige Lebensmittel produzieren. Mit der neuen Agrarpolitik 2014 / 2017 wurde ein neues Direktzahlungssystem eingeführt. Diese neue Agrarpolitik verlangt unter anderem mehr Ökologie, weniger Produktion, keine Tierbeiträge, dafür Biodiversitätsbeiträge. Sie verlangt weniger Marktlenkung, dafür mehr Marktwirtschaft und strebt einen total freien Markt und die Öffnung sämtlicher Grenzen an. Der ursprüngliche Sinn der Direktzahlunge seit 1993 war die Verbilligung jener Grundnahrungsmittel, die in der Schweiz hergestellt werden. Seit der Einführung der Direktzahlungen, im Jahr 1993, hat es jedoch einige Reformen und Richtungsänderungen gegeben. Die Berechnung dieser neuen Agrarpolitik basiert vor allem auf der bewirtschafteten Fläche. Wer viel Fläche bewirtschaftet und wenig produziert, profitiert am meisten (das wären also vor allem die Bergbauern). Im Ackerbau wurden die Anbauprämien gesenkt oder gar abgeschafft. Dafür erhält der Landwirt Biodiversitätsbeiträge in allen Varianten (früher wurden sie Öko-Beiträge genannt). Seit 2014 erhält der Landwirt Direktzahlungen für den Blumengarten vor dem Haus, für einige Hühner samt Hahn, für die Kaninchenhaltung, für eine angepflanzte Hecke usw. Damit werden auch sogenannte Landschaftsbeiträge ausbezahlt, um die Teilnahme an regionalen Projekten abzugelten. Biodiversität umfasst neben der Vielfalt der Arten auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme.Oekosysteme. Durch ein derartiges Direktzahlungssystem werden die Bauern dazu angehalten, ihrer grundlegenden Aufgabe, Nahrungsmittel zu produzieren, nicht mehr nachzukommen und zugleich wächst für den einzelnen Betriebsleiter der administrative Aufwand dermaβen an, dass er die Erhebungen nicht mehr ohne Hilfe von auβen bewältigen kann. Liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer. Wenn sich nun jeder Schweizer Landwirtschaftsbetrieb nur noch ausschlieβlich auf die Direktzahlungen ausrichtet, und zum Teil sind die Bauern dazu gezwungen – weil sie nur mit den Direktzahlungen ihren Betrieb erhalten können – dann wird damit der Selbstversorgungsgrad der Schweiz auf besorgniserregende Art und Weise künstlich gesenkt. Eine grundsätzlich neue Perspektive für die zukünftige Agrarpolitik könnte die Ernährungs-Souveränitätsinitiative bieten. „Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle“: Diese Initiative schlägt eine Landwirtschaft und Ernährung vor, die u.a. regional verankert ist, die lokale Produktion von Lebens- und Futtermitteln im Respekt der natürlichen Ressourcen fördert*. Sie befindet sich allerdings bereits im Endspurt. Bis zum 16.01.2016 können Sie sich unter www.ernaehrungssouveraenitaet.ch näher informieren, daran beteiligen oder die Organisatoren sogar bei ihrer gemeinsamen Blitzsammelaktion am kommenden Samstag von 11-15 Uhr unterstützen.
von pb.
doku-ch/Standpunkt/2015-Standpkt/standpunkt-2015-10-CH.pdf (S. 11) | www.blw.admin.ch/themen//00005/00044/01178/index.html?lang=de