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17.09.2014 | www.kla.tv/4134
Geschätzte Zuschauerschaft Der Südsudan ist die jüngste Bundesrepublik der Welt. Ein Staat, der im Jahr 2011 durch die Geburtshilfe der USA und ihrer Verbündeten durch Abspaltung vom Gesamtsudan die Unabhängigkeit erhielt und damals vom Westen bejubelt wurde. Mitten im sogenannten „arabischen Frühling“ galt die Schaffung des Südsudans als Beispiel für die Demokratisierung des afrikanischen Kontinents. Beobachter vermuteten allerdings schon damals, dass vor allem die reichen Erdölvorkommen im Südsudan der Grund für das große humanitäre Anliegen der USA sein könnten. Denn über 80% der Ölschätze des früheren Gesamtsudan befinden sich im Südsudan. Doch kaum war der neue Vasallenstaat gegründet, begann er schon zu zerfallen. Zurzeit herrscht nun größeres Chaos denn je. Es herrscht Krieg zwischen dem von den USA eingesetzten Herrscher Salva Kiir und seinem politischen Rivalen. Salva Kiir’s Markenzeichen ist übrigens ein schwarzer Cowboyhut, den er von seinem Freund George W. Bush um die Jahrtausendwende bekam und den er quasi als Bekenntnis zu seinem Förderer jeweils bei öffentlichen Auftritten anzieht. Derzeit berichten die Medien von katastrophalen humanitären Zuständen im Südsudan und bereits klingt der unterschwellige Ruf nach neuer „US-Hilfe“ durch. Es bleibt nun abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis sich die USA erneut als Retter anbieten werden. Kenner der Region vermuten, dass die USA Schritt für Schritt nach Wegen suchen, um den Einfluss Chinas in der Region zurückzudrängen. China war schon vor der Unabhängigkeitserklärung des Südsudans der größte Erdölkunde des Landes gewesen und setzte dabei stets auf einen fairen Handel: Während es im maroden Land Straßen und Kraftwerke errichtete, erhielt es im Gegenzug Erdöl. China befolgt zudem ganz generell eine sogenannte Doktrin der politischen Nicht-Einmischung. Eine Gefahr für die Interessen der USA, die ihre Ölgeschäfte in US-Dollar abwickeln. US-Dollars, von denen die leidgeplagte Bevölkerung nichts profitiert, denn sie verschwinden in den Taschen derjenigen, die an der Macht sind. „Wir haben hier zwar große Mengen an Öl, aber unsere Regierung nimmt alles für sich selbst. Wie es uns geht ist ihnen egal!“, klagen enttäuschte Bürger des Landes. Geschätzte Zuschauerschaft, es stellt sich die Frage, wann die USA endlich wieder am wirklichen Erfolg ihrer Rettungsmissionen gemessen werden. Braucht die Welt scheiternde Hilfsfeldzüge in immer neuer Auflage, während die beglückten Länder hinterher ausgeraubt und instabiler als zuvor am Boden liegen? Vielleicht sollten Männer wie Obama sich wieder einmal intensiv um die Armen und Unterdrückten in ihren eigenen Ländern kümmern, bevor sie sich anschicken den afrikanischen Kontinent zu „befrieden“. Guten Abend.
von ss.
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42579/1.html
http://www.zeit.de/2014/08/suedsudan-konflikt-kaempfe
http://antikrieg.com/aktuell/2011_01_01_dersudan.htm
http://www.tagesspiegel.de/politik/suedsudan-das-juengste-land-der-welt-machtkampf-ohne-ende/10650042.html